Klebriger Boden gehört zu den Materialien, die sich am schwierigsten sieben lassen. Kommen Bewehrungsstahl, Ziegelbruch, Betonbrocken und andere Abbruchmaterialien hinzu, stoßen herkömmliche Siebanlagen schnell an ihre Grenzen. Klebriges Bodenmaterial kann sich auf dem Siebdeck ablagern und dieses blockieren. Der nasse, tonhaltige Boden setzt sich an den Siebflächen fest, während sich der Bewehrungsstahl im Mechanismus verklemmen kann. So wird aus einem eigentlich einfachen Trennprozess ein ständiger Kreislauf aus Anhalten, Reinigen und erneutem Anfahren.
Für ein chinesisches Bauunternehmen, das stark tonhaltige Bauabfälle aufbereitete, war dies nicht nur ein betriebliches Ärgernis, sondern ein wirtschaftliches Problem. Das Material enthielt nämlich wertvolle Ressourcen: Boden, der sich für die landwirtschaftliche Nutzung eignete und verkauft werden konnte, sowie Steine, die sich aufbereiten und als Zuschlagstoff vermarkten ließen. Um diesen Wert zu erschließen, musste jedoch zunächst das Problem beim Sieben gelöst werden.

Warum klebriger Boden andere Anlagen zum Stillstand bringt
Statische Siebe neigen zum Verstopfen. Vibrationssiebe wiederum können an Siebleistung verlieren, wenn klebriger Boden die Öffnungen bedeckt und blockiert. Selbst speziell entwickelte Siebanbaugeräte stoßen bei nassem Ton an ihre Grenzen. Die feinen Partikel haften an der Siebfläche, überbrücken die Öffnungen und behindern so den Materialdurchsatz zunehmend. Die Bediener verbringen schließlich mehr Zeit mit der Reinigung als mit dem Sieben. Der Durchsatz sinkt, die Betriebskosten steigen und das Material bleibt auf Halde liegen.
Die Ursache ist einfach: Viele herkömmliche Siebanlagen sind darauf angewiesen, dass Schwerkraft oder Vibrationen die Siebfläche frei halten. Beides funktioniert jedoch nur eingeschränkt, wenn das Material anhaftet, statt frei durch das Sieb zu fallen.
Der Unterschied mit ALLU: Siebkämme, die sauber bleiben
Der ALLU Schaufelseparator löst dieses Problem auf andere Weise. Anstelle eines flachen Siebdecks kommen rotierende Siebwellen und speziell entwickelte Siebkämme zum Einsatz. Während sich die Siebwellen drehen, brechen die Siebkämme das Material aktiv auf und befördern es durch die Sieböffnungen.
Die Konstruktion der Siebkämme verhindert, dass sich klebriger Boden und feine Partikel auf den Siebflächen ablagern. Material, das sich bei einem statischen Sieb normalerweise festsetzen würde, bleibt beim Durchlaufen der rotierenden Siebwellen in Bewegung. Die Siebwellen können sich außerdem in beide Richtungen drehen. Dadurch kann der Bediener die Drehrichtung umkehren und so Materialablagerungen lösen, bevor diese zum Problem werden.
Bei dieser Anwendung zeigte sich der Effekt sofort. Der klebrige Boden passierte den Schaufelseparator, ohne an den Siebkämmen festzubacken. Gleichzeitig wurden Bewehrungsstahl und größere Fremdstoffe aus dem Material ausgesiebt. Der Schaufelseparator arbeitete Schicht um Schicht weiter, ohne die wiederholten Reinigungsstopps, die frühere Aufbereitungsversuche beeinträchtigt hatten.


Neue Einnahmequellen erschließen
Während das Unternehmen zuvor für den Abtransport des Materials bezahlen musste, erzielte es nun mit beiden erzeugten Materialfraktionen Einnahmen. Auch die Wartung war unkompliziert: Verschlissene Siebkämme und Schlegel konnten direkt vor Ort ohne Spezialwerkzeug ausgetauscht werden. ALLU Schaufelseparatoren sind für den Dauereinsatz ausgelegt – nicht für lange Stillstandzeiten in der Werkstatt.
„Andere Schaufeln kamen mit diesem nassen, tonhaltigen Boden nicht zurecht. Schon nach wenigen Minuten waren sie verstopft. Der ALLU hingegen arbeitet den ganzen Tag durch. Jetzt verkaufen wir Boden, für dessen Entsorgung wir früher bezahlen mussten. Das ist der Unterschied“, erklärt das Bauunternehmen.
Keine zusätzlichen Maschinen. Keine komplizierte Aufbereitungslinie. Nur ein Schaufelseparator, ein Bagger oder Radlader und Material, das sich endlich zurückgewinnen, trennen und gewinnbringend verwerten lässt.
Sehen Sie, wie ALLU klebrige Bauabfälle verarbeitet.