Bauprojekte in Flussnähe bringen typische Herausforderungen mit sich. Am Ufer des Xiangjiang in Changsha zeigte sich das besonders deutlich: Große Teile des Areals liegen auf wassergesättigtem Boden mit geringer Tragfähigkeit. Das galt auch für den Standort des geplanten neuen Sportparks. Die Möglichkeit, das ungeeignete Material auszuheben und zu ersetzen, wurde früh geprüft. Der logistische Aufwand und die Kosten sprachen jedoch schnell gegen diese Lösung. Deshalb musste das Team den Boden direkt vor Ort behandeln.


Zunächst setzte der Bauunternehmer einen lokal beschafften Mischer ein. Dieser erfüllte seinen Zweck, allerdings nur bedingt. Der Durchsatz lag bei etwa 40 m³/h. Das reichte für den laufenden Betrieb, war angesichts der zu behandelnden Materialmengen jedoch nicht genug. Das dringendere Problem war die mangelnde Zuverlässigkeit. Im Dauerbetrieb traten regelmäßig Hydrauliköllecks auf. Dies führte zu ungeplanten Stillständen, Wartungseinsätzen und Terminunsicherheit auf der Baustelle. Da es einen festen Übergabetermin gab und noch eine große Fläche zu behandeln war, musste eine andere Lösung her.
Die Lösung war der ALLU PMX (Processor Power Mixer), angebaut an einen konventionellen Bagger. Mit seinen gegenläufigen Trommeln lockert der PMX den weichen Boden auf und mischt das stabilisierende Bindemittel – in diesem Fall Zementsuspension – gründlich in der Tiefe ein, ohne dass der Boden ausgehoben werden muss. Der Wechsel wirkte sich unmittelbar auf die Tagesleistung aus: Der Durchsatz stieg auf rund 75 m³/h und lag damit etwa doppelt so hoch wie bei der zuvor eingesetzten Maschine. Die Hydraulik hielt den nassen, anspruchsvollen Baustellenbedingungen stand, ohne dass es zu einem einzigen ungeplanten Stillstand kam.

Neben der reinen Geschwindigkeit sorgte die Mischwirkung des PMX für ein deutlich gleichmäßigeres Ergebnis. Eine gleichmäßige Bindemittelverteilung im gesamten behandelten Bodenvolumen ist entscheidend, da Schwachstellen in stabilisiertem Baugrund häufig erst in späteren Bauphasen zutage treten – oft zum ungünstigsten Zeitpunkt. Auf dieser Baustelle trat dieses Problem nicht auf.
Der Bauleiter brachte es auf den Punkt: „Die alte Maschine war langsamer und machte immer wieder Probleme. Mit dem ALLU PMX erreichen wir fast die doppelte Leistung pro Schicht und verlieren keine Zeit mehr durch Ausfälle. Wenn man alles zusammenrechnet – weniger Stillstand, weniger Verzögerungen –, hat sich der Wechsel mehr als gelohnt.“


Weiche, wassergesättigte Böden entlang von Flussläufen stellen bei Infrastrukturprojekten in China eine häufige Herausforderung dar. Die üblichen Lösungen – Bodenaustausch, Vorbelastung oder Pfahlgründungen – sind jeweils mit erheblichem Kosten- und Zeitaufwand verbunden. Die In-situ-Massenstabilisierung mit Geräten wie dem ALLU PMX ist eine Alternative, die eine genauere Betrachtung verdient: Der Boden wird direkt an Ort und Stelle behandelt, es muss kein Material abtransportiert werden und mit einem einzigen baggerangebauten Gerät können große Flächen schnell bearbeitet werden. In Changsha wurde aus einer problematischen Bodenbedingung eine gelöste Aufgabe – und das pünktlich.
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